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Wenn es brennt

Vorweg: Im Brandfall gibt es keine Verhaltensregel, die immer anzuwenden ist. Grundsätzlich muss man wissen, dass bei einem typischen Wohnungsbrand von 100 Brandtoten 98 durch den Rauch ums Leben kommen. Die Leute ersticken beim Versuch Gegenstände zu retten oder das Feuer selbst zu bekämpfen im Rauch. Ganz wichtig ist es in solch einem Fall, dass Sie die Ruhe bewahren. Falls es Ihnen möglich ist, warnen Sie die Bewohner des brennenden Hauses. Schließen Sie alle Türen, damit die Rauchausbreitung möglichst verhindert wird.

 

Verlassen Sie umgehend das Gebäude und benutzen Sie auf keinen Fall einen Fahrstuhl.
Er könnte stecken bleiben und Sie würden in der Falle sitzen.

 

Gehen Sie auf keinen Fall zurück in das Gebäude - Sie warten außerhalb des Gebäudes auf die Feuerwehr.

Rufen Sie Hilfe über die europaweit gültige Notrufnummer 112!

 

Wenn Sie einen Notruf an einer öffentlichen Telefonzelle oder einem Handy absetzen, wählen Sie einfach die 112 und Sie werden sofort weitervermittelt ohne dass Sie Geld benötigen oder Ihnen sonstige Kosten entstehen.

 

Der Disponent der Feuereinsatzzentrale  wird die wichtigen Informationen

Wer ruft an?
Was ist passiert?
Wo ist es passiert?
Wie viel Verletzte?
Warten auf Fragen!

 

erfragen.

 

Beenden Sie auf keinen Fall das Gespräch ohne das Einverständnis des Disponenten!

 

Zum Schluss noch eines: Soll man ein Feuer selbst bekämpfen? Bei vielen Bränden kommen Personen durch eine Rauchgasvergiftung ums Leben. Einige dieser Personen ersticken beim Versuch, das Feuer selbst zu löschen.

 

Daher unser Rat:
Verlassen Sie auch bei scheinbar kleinen Bränden sofort das Gebäude. Den materiellen Schaden kann man ersetzen - ein Menschenleben nicht!

Sie können auch den Rettungsdienst bei medizinischen Notfällen oder Unfällen über die einheitliche Notrufnummer 112 verständigen. In der Leitstelle werden Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, THW und weitere Hilfsorganisationen auf kurzen Wegen gemeinsam disponiert - Sie haben keine Zeitverzögerung zu befürchten und brauchen sich nur eine Notrufnummer zu merken. ©SGR